Montag, 30. Juli 2012

Rezension: S. A. Bodeen - Überleben

S. A. Bodeen - Überleben
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Seiten: 283
Preis: 16,95 € (HC)
Originaltitel: The Compound
Einzelband

Inhaltsangabe

Atemberaubend: ein grandioser Endzeitthriller um Wahrheit, Wirklichkeit und große Lügen. Seit sechs Jahren lebt Eli mit seiner Familie in einem Bunker, den seiner reicher Vater hat bauen lassen kurz bevor die USA einem nuklearen Anschlag zum Opfer fielen. Zwar sind er und seine Schwestern jetzt in Sicherheit. Aber ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt wird Eli das Eingesperrtsein zunehmend unerträglicher. Die Lage spitzt sich zu, als die Lebensmittel knapp werden und Eli immer häufiger mit seinem Vater aneinander gerät. Welches Geheimnis verbirgt er? Und stimmt es wirklich, dass es außer ihnen keine Überlebenden gibt?

Meine Meinung

Das Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und schließlich habe ich es auch bei mir in der Bücherei gefunden und gleich mitgenommen.

Das Thema das Buches finde ich sehr interessant. Ein milliardenschwerer Computerentwickler lässt für sich und seine Familie einen Bunker bauen, im Falle eines atomaren Angriffs.

Protagonist ist der mittlerweile 15 jährige Eli. Als er 9 Jahre alt war kam es zu einem atomaren Anschlag und er flüchtete mit seiner Familie in den Bunker um dort die nächsten 15 Jahre abzuwarten, bis jegliche Strahlung verschwunden ist.
Sein Zwillingsbruder und seine Oma haben es nicht rechtzeitig geschafft. Er macht sich Vorwürfe wegen dessen Tod und versucht keine Gedanken an seinen Bruder zuzulassen.

Eli ist ein Eigenbrödler und beschreibt sich selbst manchmal als verzogenes Gör.
Seitdem er im Bunker lebt, hat er niemanden mit bloßen Händen berührt und will auch nicht angefasst werden.
Zuerst konnte ich mit Eli's Charakter gar nichts anfangen, er war arrogaten und gemein zu seinen Geschwistern. Schnell jedoch wurde er sympathischer und im Laufe des Buches nahm man seine charakterliche Entwicklung wahr, wie er vom verwöhnten Jungen zum verwantwortungsbewussten jungen Erwachsenen wurde.

Ein weiterer wichtiger Charakter ist Eli's Vater, bei dem man von Anfang an weiß, dass er seiner Familie etwas verheimlicht. Er hat großes Interessen an Atomkriegen und -Waffen, weswegen er sich einen Bunker bauen ließ.
In seinem Arbeitszimmer im Bunker befindet sich eine, mit Vorhängeschloss gesicherte Tür, von der niemand weiß, was sie dahinter verbrigt.
Außerdem gibt es noch eine gelbe Tür im Bunker, die Eli immer meidet und mit der Zeit erfährt man auch was sich dahinter verbirgt.

Die ersten 50 Seiten haben sich etwas gezogen und waren etwas langweilig, doch sobald Eli glaubt, dass sein Vater der Familie Informationen vorenthält wird es interessant und man möchte unbedingt erfahren um was es sich handelt. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag verschlungen, weil es wirklich sehr spannend war.

Fazit

Die Geschichte ist etwas vorhersehbar, was aber nichts an der Spannung ändert. Empfehlenswert für Fans von Dystopien und Thrillern!
♥♥♥♥

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